12 LIFE-HACKS HOW TO UNF*** YOUR LIFE

Nachhaltig zu Leben ist gar nicht mal so öde oder schwierig. Im Gegenteil: Bewusster und nachhaltiger Konsum können sogar großen Spaß machen. Mit diesen einfachen Tipps und Tricks von Nachhaltigkeitsexpertin Thekla Wilkening wird der Alltag im Handumdrehen zur Nachhaltigkeitszone.

  1. Dein Tag beginnt mit Kaffee? Hier kannst du ziemlich einfach nachhaltig handeln, indem du auf fairen und nachhaltig produzierten Kaffee setzt. Das siehst du an dem Siegel auf der Verpackung. Kein Siegel? Das könnte bedeuten, dass er eventuell auch nicht fair produziert wurde. Aber informieren und nachfragen hilft immer – also einfach Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen. So lässt sich der morgendliche Kaffee mit gutem Gewissen genießen.

  2. Im Bad gilt: Wassersparen. Denn Wasser ist ein knappes Gut, auch wenn dies in Deutschland kaum vorstellbar ist. Dennoch könnten die immer heißer werdenden Sommer dies auch hierzulande bald ändern. Zudem bedeutet Warmwasser auch immer Energie und damit höhere Kosten. Der ultimative Tipp: kalt duschen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Kreislauf, die Durchblutung und den Geldbeutel. 

  3. Apropos Badezimmer: Feste Shampoos, Seifenstücke und Bambus-Zahnbürsten vermeiden Plastikmüll. Dieser wird leider nicht immer recycelt, sondern auch verbrannt oder ins Ausland exportiert. Darum sollten wir Plastikmüll vermeiden wo wir können.

  4. Auf ins Büro und zwar mit dem Fahrrad. Denn Fahrradfahren ist immer gut: für dich, für die Umwelt und für deine Waden.

  5. Ob im Home Office oder im Büro: nach dem radikalen Umstieg auf Videocalls im Lockdown sind sie aus unserem heutigen Arbeitsalltag kaum noch wegzudenken. Sinnvoll, machten doch insbesondere Business-Meetings einen beachtlichen Teil der Kurzstreckenflüge aus, die unser Klima sehr belastet haben. Aber auch Zoom, Teams und Co. erzeugen zusätzliches CO2, da immense Datenmengen produziert werden. Insbesondere natürlich durch die Video-Übertragung. Darum nach Möglichkeit zum Telefon greifen oder die Kamera ausstellen, das reduziert den Fußabdruck immerhin um bis zu 96 Prozent. Schöner Nebeneffekt: obwohl wir unser Gegenüber nicht sehen (oder vielleicht gerade deswegen) entstehen am Telefon häufig die kurzweiligeren Gespräche. Die lassen sich auch beschwingter beenden als der klassische “Sitzung für alle beenden”-Button. Ganz zu schweigen davon, dass wir dabei Spazieren gehen und die Nase in die Sonne strecken können.

  6. Apropos spazieren gehen: Um gesund zu bleiben, empfiehlt die WHO 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche, quasi 5-mal pro Woche à 30 Minuten. Denn das sorgt nicht nur für unser eigenes Wohlbefinden, sondern hilft auch dabei, unsere Umwelt bewusster wahrzunehmen.

  7. Wieder zu Hause? Nudelwasser mit dem Wasserkocher kochen. Spart Energie und geht schneller.

  8. Apropos Nudeln: Pesto kann man übrigens aus fast allem herstellen, was sonst gerne mal weggeworfen wird, wie beispielsweise Möhrengrün, nicht mehr so knackigem Salat und vielem mehr. Zudem halten Kräuter ewig, wenn man sie in einem Glas, verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt. So zaubert man aus Resten schon einmal ganz easy ein Zero-Waste Essen. Und wenn es doch mal ein Stück Hühnchen dazu sein soll? Auch nicht schlimm. Achte nur darauf, dass es nicht aus Massentierhaltung kommt. Setze stattdessen auf Bio-Qualität und stelle sicher, dass du eine frische Bio-Zitrone zum Garnieren hast. Weniger ist mehr, weißt du ja.

  9. Während das Nudelwasser kocht hat man übrigens genügend Zeit, sich gleich noch politisch zu engagieren: und zwar mit der Wahl des eigenen Stromanbieters. Wenn du nicht bereits Ökostrom beziehst, dann lass dich beraten und wechsle. Denn damit trägst du zu einem stärkeren Einsatz und einer Erhöhung der Nachfrage erneuerbarer Energien bei. Und wenn alle Bürger*innen Ökostrom beziehen, kann die Politik ein Festhalten am Kohlestrom bis 2038 nicht weiterhin rechtfertigen

  10. Zahnreinigungs-Tools wie Bürsten, Zahnseide und Co. gibt‘s mittlerweile auch aus nachwachsenden Ressourcen. Das alte Nylon-Zeug (ein Produkt aus Erdöl) brauchen wir nicht mehr

  11. Alle Kabel aus den Steckdosen ziehen, denn im Standby-Modus zieht sich beispielsweise dein Handyladegerät immer noch Strom: Laut der dena (Deutsche-Energie-Agentur) können 115 Euro pro Jahr eingespart werden, wenn alle Geräte in der Wohnung aus der Steckdose entfernt werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Und da haben wir es wieder: Gut zur Umwelt zu sein, ist auch gut für uns

  12. Handy nicht mit ins Bett nehmen: spart Energie und lässt dich ruhiger schlafen. Lieber noch eine Seite lesen. Aus meinem Buch zum Beispiel. 

 

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